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Das überkonfessionelle Frauentreffen Langenthal
Das überkonfessionelle Frauentreffen Langenthal wurde 1984 ins Leben gerufen. Ein Team von Frauen aus verschiedenen Freikirchen und der ref. Landeskirche organisiert vier Anlässe pro Jahr, die donnerstags um 20 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Geissberg stattfinden.
Im Zentrum stehen Referate zu verschiedenen frauenrelevanten Themen, welche musikalisch umrahmt werden. Während der Pause werden die Gäste mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Ziel der Anlässe ist es, Frauen zu ermutigen über Glaubens-und Lebensfragen nachzudenken und mit andern Frauen ins Gespräch zu kommen.
Frauentreffen
Karin Müller
frauentreffen(ät)acj.ch
062 923 64 46
Agenda Frauentreffen
| Datum | Zeit | Titel | Ort |
|---|---|---|---|
| 15.03.12 | 20:00 | Evolution - aus der Sicht eines Theologen. Referent: Paul Veraguth | Kirchgemeindehaus Geissberg |
| 09.05.12 | 20:00 | Glück ist nicht nur Glücksache. Referentin: Claire Schmid | Kirchgemeindehaus Geissberg |
| 06.09.12 | 20:00 | Vitamine für gesunde Beziehungen. Referent: René Meier | Kirchgemeindehaus Geissberg |
| 08.11.12 | 20:00 | Achte (auf) deine Gedanken! Referentin: Susanna Oppliger | Kirchgemeindehaus Geissberg |
Brief einer Teilnehmerin
Beim 'Ueberkonfessionellen Frauentreffen' in Langenthal war ich beim Thema 'Bewältigung der Trauer', oder so was, anwesend. Trauer einerseits um meinen Vater und auch Trauer über meine verlorene Ehe, war ein Thema, welches mich sehr interessierte. Glücklicherweise nahm mich meine Nachbarin mit.
Dieses Frauentreffen wurde mit Gebet und Gesang begonnen und auch so wieder geschlossen. Dann kam eben meine Frage: "Was habt ihr eigentlich mit Jesus?" Meine Begleiterin staunte über meine Frage, suchte aber sofort jemand aus dem Team auf! Die mich dann darüber informiert, dass eine kleine Frauengruppe anhand eines Märchens Bibeltexte verfolgt. Und dies jeden zweiten Dienstagmorgen. Dienstagmorgen, mein Töpfermorgen! Nachdem ich mich ihnen nicht angeschlossen hatte, rief sie mich dann halt mal an. Und wie das so ist, ich konnte nicht Nein sagen, weil es mich halt doch Wunder genommen hat.
Statt zu Töpfern ging ich da mal hin um zuzuhören. Fünf Frauen kamen zusammen, wir lasen "Nicht wie Räubers" und die Anmerkungen dazu. jemand lieh mir eine Bibel. Bei diesen Abenteuergeschichten ist mir aufgegangen, wer der König und wer sein Sohn ist. Dass der Räuberjunge Tom näher mit mir verwandt ist und ich ihn ganz und gar mit mir vergleichen kann. Ich habe gelernt, dass man eine Bibel lesen muss, weil sie interessant ist. Und weil sie Gottes Wort ist. Ich habe gemerkt, dass ich nur durch Jesus zu Gott komme, weil er all unsere Schuld auf sich genommen hat. Nur durch seine Vergebung kann ich ins Ewige Reich gehen.
Ich hatte 1984 einen schweren Verkehrsunfall. Da lag ich zwei Wochen im Koma. Ich erinnere mich, dass ich irgendwo durch einen Tunnel geschwommen bin, und weit vorne war helles Licht und wunderschöne Musik. Gott wollte mich noch nicht. Als ich mich getrennt habe von meinem Mann konnte ich nicht mehr essen und hatte Selbstmordgedanken. Ich kam in die Psychiatrische Klinik und wollte nur noch eines: gehen. Jeden Tag habe ich gebetet, dass Gott mich aufnehmen würde. Gott wollte mich noch immer nicht. Ich sank tief. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ich an dem Frauentreffen teilnahm. Das hat Gott gewollt. Er hat mir gezeigt, dass ich noch viel lernen muss: dass ich erst Jesus kennen lernen muss, ehe er mich aufnehmen kann. Und jetzt bin ich ein Gotteskind und freue mich sehr darüber.
Anschliessend habe ich einen Alpha-Kurs gemacht und war so glücklich darüber, dass ich gleich noch den Beta-Kurs machte. Anschliessend hatten wir regelmässig wöchentlich einen Hauskreis mit Bibellese, Lobgesang und Gebet.
Unterdessen bin ich in Spanien ebenfalls in einem Bibelkreis. Wir treffen uns wöchentlich. Dort lesen wir in der Bibel unter guter deutscher Führung. Wir singen und beten zusammen.
Ich möchte mich herzlich bei Euch bedanken für eure Hilfe. Ihr habt mir den wichtigsten Weg zu Jesus gezeigt.
Andrea


